06/06/2009...23:31

I’m back!

Zu den Kommentaren

Back in Black um genau zu sein!

Ich habe den Krankenhaus-horror überstanden und fragte mich mehrmals, ob ich in einem schlechten japanischen Horrorfilm bin, oder in einem deutschen Hospital.

Während die eine Hälfte der Menschen mit ettlichen Verbänden am Körper ihr Dasein fristeten, lag die andere Hälfte im Bett. Ich persönlich gehörte vermutlich zu beiden Hälften.

Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich es drei Tage lang nicht wagte die Etagenduschen zu erforschen, weil ich Angst hatte auf einer Hand o.Ä auszurutschen.

Also wurde ich am gestrigen Tage glücklich stinkend entlassen.

Nachdem ich im trauten Heim ankam, wurde mir vorzüglichstes Essen vorgesetzt, welches sich im gegensatz zu dem Krankenhausfraß nicht dagegen wehrte, gegessen zu werden.

Nun meine Top 5 des Krankenhauses:

5: Der Nachtarzt, der im 20 Minuten-Takt fragte, ob alles in Ordnung ist.

4: Die Spritzen mit dem Durchmesser eines Staubsaugerrohrs und dem Druck von geschätzten 30 Bar.
(Anbei ein Foto von meinen Anschwellungen nach den Spritzen)

3: Die 500 Leute im Wartezimmer, die allesamt Schnupfen hatten.

2: Das Essen, das sich mit dem Messer gegen meine Gabel verteidigt hat.

1: Die Schwester Trude, die morgens um 6 ins Zimmer gestürmt kommt, um Fieber zu messen. Dass ich jedes mal etwa 50 Fieber hatte, weil ich vor Wut kochte, war ihr egal.

In diesem Sinne, gute Besserung!

Matthias

Eine Antwort schreiben